Rauklands Sohn
Rauklands Blut
Rauklands Sohn

Leipziger Buchmesse: Voll schön ... und schön voll war´s auch

Zuerst die harten Fakten: 168.000 Besucher hatte die LBM dieses Jahr - 5000 mehr als im letzten. Wer denkt, das Bücher vom Aussterben bedroht sind oder dass Jugendliche nicht mehr lesen, der sollte mal um Punkt 10 an einem der Halleneingänge stehen und zusehen, wie die Meute mit dem Gongschlag kreischend in die Hallen rennt. Es wird wirklich gerannt. Ganz so, als ob dort hinten ein Popstar warten würde. So viele Leute zu erleben, die Bücher machen, Bücher lesen, Bücher schreiben - und vor allem Bücher lieben - das ist ein wunderbares Gefühl.

Pamela Gelfert mit "Schatten der Rache", Claudia Schwarz mit "Hochlandfuchs", Verlegerin Andrea el Gato, Claudi Feldhaus, Stephanie Urbat-Jarren mit "Kabischubi" und Jordis mit "Rauklands Sohn" (danke fürs Foto an Stephanie!)
Pamela Gelfert mit "Schatten der Rache", Claudia Schwarz mit "Hochlandfuchs", Verlegerin Andrea el Gato, Claudi Feldhaus, Stephanie Urbat-Jarren mit "Kabischubi" und Jordis mit "Rauklands Sohn" (danke fürs Foto an Stephanie!)

Der Verlagsstand - klein, aber fein - hatte einen der begehrten Eckplätze und war von oben bis unten bestückt mit unseren Büchern. Ein tolles Gefühl ist das, das eigene Buch auf der Buchmesse zu sehen - und dann auch noch so viele auf einen Schlag. Viele liebe Verlagskolleginnen (ich drück Euch!) waren am Stand - tatsächlich, es waren nur -innen, den Kollegen Thomas Löffler mit seinem Blindenhund Wendy hatte ich leider verpasst (habt Ihr gewusst, dass Thomas trotz Geburtsblindheit ein großartiges Buch "Oskar und Freunde" geschrieben hat? Wow!).

Jordis signiert (Danke fürs Foto an Stefanie Fey!)
Jordis signiert (Danke fürs Foto an Stefanie Fey!)

Dann war da natürlich unsere Verlegerin Andrea el Gato, die sich liebevoll nicht nur um Bücher und Leser gekümmert hat, sondern auch um ihre aufgeregte Autorenschar. Dazu kam ein steter Strom aus Freunden aus Facebook & Co., Blogger, Freunde, die extra nach Leipzig angereist sind (Svenja und Nathalie - ich drück Euch ganz fest!), Kollegen und Kolleginnen aus Montségur - und natürlich Leser. Unglaublich viele Leser! Ganz besonders toll ist es natürlich, wenn das eigene Buch (frisch signiert) nach einem netten Plausch in eine Tüte wandert und zu einem neuen zu Hause getragen wird. Der Gedanke, dass die ersten Exemplare von "Rauklands Sohn" nun in Regalen in Deutschland (und Österreich - das weiß ich nämlich!) stehen - ist immer noch ganz ungewohnt ...

Nathalie, meine wunderbare Schreibfreudin - und ich
Nathalie, meine wunderbare Schreibfreudin - und ich

Einziger Wermutstropfen: Neben unserem Stand tobte nicht nur der Bär, sondern auch wunderhübsch traditionell gekleidete Indianer, die mit Trommeln und Tänzen unsere geplanten Lesungen unmöglich machten. Mist, die ganze Aufregung vorher umsonst ;) Aber im nächsten Jahr, da sind wir lesetechnisch super ausgerüstet - ganz bestimmt!

Danke an Andrea el Gato für die tolle Organisation und an meine lieben Verlagskolleginnen fürs Quatschen, Lachen, Bücherverkaufen und endlich mal in echt kennenlernen! Ich freu mich aufs nächste Mal!

 

Schön war's also - aber wieder in meinem völlig unüberfüllten eigenen Wohnzimmer anzukommen und keine Warteschlange vor dem Klo anzutreffen - das war auch schön :)

Bis zum nächsten Jahr in Leipzig! Wir sehen uns.

 

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