Rauklands Sohn
Rauklands Blut
Rauklands Sohn

Der magische Ort meiner Kindheit

Bild: Stadtbücherei Hilden
Bild: Stadtbücherei Hilden

"Dein Garten! Der magische Ort ist dein Garten!", höre ich Euch rufen. Stimmt, mein Garten ist ein magischer Ort meiner Kindheit und immer noch mein kleines (oder eher großes ;)) Paradies, aber zu Schulzeiten gab es noch einen anderen magischen Ort: Die Stadtbücherei Hilden.

 

Bei uns zu Hause wurde nicht gelesen (abgesehen von mir) und der Ausweis der Bücherei eröffnete mir die Welt der Bücher: So viel lesen wie ich nur wollte! Beinahe ehrfürchtig bin ich um die Regale geschlichen, habe dort einen Buchrücken berührt, hier ein Buch hervorgezogen - und der Stapel in meinem Arm wurde immer höher.

 

Früher gab es noch hölzerne Karteikästen, die man durchblättern musste, wenn man ein bestimmtes Buch suchte, heute ist die Bücherei weit mehr als nur ein Ort, an dem man Bücher ausleihen kann: Es gibt Internetzugang, E-Books und E-Reader, literarische Veranstaltungen und sogar einen GeoCache!

 

Ganz besonders stolz bin ich, dass mein Buch Rauklands Sohn ebenfalls ausgeliehen werden kann. Das supernette Team der Stadtbücherei Hilden hat das folgende Bild gemacht (Danke an Nathalie Funda!):

Bild: Stadtbücherei Hilden
Bild: Stadtbücherei Hilden

Nathalie Funda vom Bücherei-Team hat mich zudem interviewt, hier könnt ihr den Artikel lesen:

 

http://leseoase.wordpress.com/2013/09/14/jordis-lank/

 

Habt einen schönen Sonntag!

Eure Jordis.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Konrad Lappe (Freitag, 14 Juli 2017 10:52)

    Ja, die Stadtbücherei in Celle /Niedersachsen war in ähnlicher Weise für mich die dritte Sozialisationsinstanz, neben Familie und Schule: Erst kamen die dortigen Märchen-Nachmittage, zu denen mich meine große Schwester mitnahm. Dann habe ich alles verschlungen, was ich lesen konnte. Mit 14 Jahren dann Ausleiherlaubnis in der "Jugendabteilung". So brauchte ich mich in Bezug auf Sexualaufklärung nicht mehr nur von einem Lexikonartikel zum anderen zu hangeln. :o)
    Ein Artikel von Elke Heidenreich hat mich vor einigen Jahren dazu angeregt darüber nach-zu denken, welche Bücher in welchem Lebensabschnitt für mich wichtig gewesen sind. So kamen mir z.B. die Jugendromane von Herbert Kranz wieder in den Sinn; einige habe ich mir jetzt antiquarisch besorgt und noch einmal nach-gelesen, sehr schön.
    Frohe Grüße von der Nordseeküste
    von Konrad Lappe (auch bei lebensmutig)

  • #2

    Jordis lank (Freitag, 14 Juli 2017 16:06)

    Hallo Konrad,

    danke für deinen schönen Kommentar! Eine super Idee Lieblingsbücher von "früher" noch einmal zu lesen - das erinnert mich daran, dass ich auch nochmal Winnetou lesen wollte ... :)

    Viele Grüße in den Norden,
    Jordis.